
Strongmanrun:
10.000 Extremläufer stürmen den Ring
Nürburgring
Extremsportler stürmten den Nürburgring:
10 000 Läufer aus 51 Nationen haben am Samstag beim Extremlauf Fisherman's Friend Strongmanrun teilgenommen.
1400 von ihnen waren Frauen bei der zweiten Auflage in der Eifel.
Laut Veranstalter haben sich 35 000 Zuschauer das Spektakel über 22 Kilometer (650 Höhenmeter) und 30 Hindernisse angesehen.
Als Sieger kam Knut Höhler nach 1:38 Stunden ins Ziel. Für den Extremsportler war es der vierte Sieg beim sechsten Strongman insgesamt. Schnellste Frau auf dem Nürburgring war Rebecca Kaltenmeier (1:54 Stunden).
Wegen starken Regens und Nebel war der Lauf eine halbe Stunde später gestartet worden.
Knietiefe Schlammgruben, 40 Meter lange Wasserbecken und -rutschen.
Die 22-Kilometer-Strecke war eigentlich schon nass und anspruchsvoll genug. Doch der Regen verwandelte auch die letzten trockenen Wege und Wiesen nahe Müllenbach abseits der Grand-Prix-Strecke in wahre Schlammpfade.
Trocken und unversehrt blieb da kein Kleidungsstück mehr. Dabei hatten sich einige Teilnehmer mit ihrem Outfit besondere Mühe gegeben:
Es liefen Neandertaler und Römer auf, natürlich mit Knüppeln und Standarten bewaffnet.
Actionfiguren wie Hulk, He-Man und Skeletor waren am Start, ein ausnahmsweise mal recht fit aussehender David Hasselhoff in Baywatch-Montur und zwei Typen, die sich im Borat-und-Eva-Kostüm auf die Strecke wagten.
10 000 Läufer, widrige Bedingungen - aber kaum Verletzte, wie DRK-Sprecher Thorsten Trütgen sagt: "Wir hatten 400 Hilfeleistungen, davon ein paar Röntgenfahrten. Aber es war keine ernsthafte Verletzung dabei." Im Verhältnis zu den 10 000 Startern sei die Zahl der Hilfeleistungen "sehr gering". Bei einem klassischen Fußball-Hobbyturnier mit 80 Leuten wären es schon mal 50 Hilfeleistungen.
Beim Strongmanrun steht der Spaßfaktor weit oben. Aber die Läufer sind alle durchtrainiert und gute Sportler.
221 DRK-Kräfte waren am Samstag im Einsatz.
Wenn sie mal eingreifen mussten, war das fast immer aufgrund des schlechten Wetters und der rutschigen Strecke.
Auch diverse Berümtheiten nahmen an diesem Spektakel teil.





















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Waldsee Argenthal
(18.03.2012)
Am heutigen Tag stand eine Gewässersichtung in Argenthal auf dem Tagesprogramm.
Die Gemeinde Argenthal liegt zwischen Rheinböllen und Simmern. In diesem entstandenen Waldsee wurde noch bis vor ca. 85 Jahren ein Tageabbau betrieben, in dem Eisenerz gefördert wurde.
Heute dient der Waldsee als Erholungsgebiet und als öffentlicher Badesee.
Nach dem Erhalt einer Tauchgenehmigung durch den Bürgermeister Hr. Kretzschmar machten wir uns heute auf den Weg.
Andreas Galonske, Andreas Feiten, Tobias Gödert, Hans-Peter Stein, Karol Rehmus und ich trafen uns heute morgen mit dem Bürgermeister am Gewässer um ein kurzes Briefing abzuhalten.
Es galt dieses Gewässer einmal näher zu untersuchen und sich über dessen Zustand ein Bild zu machen.
Jeder absolvierte einen ca. 60 min. Tauchgang und brachte nach Abschluß auch einiges an Unrat mit an die Wasseroberfläche.
Die Sicht war aufgrund der schlechten Hydrologie ziemlich eingeschränkt.
Das kommt durch die schlechte Wasserumwälzung,die Temperaturen und den umbauten Baumbestand zu stande.
Meist ist es Laub das sich in dem Stillgewässer am Bodengrund absetzt.
Auch Abrieb genannt.
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Der Detritus (lat. detritus „Abrieb“) ist in der Gewässerkunde die Bezeichnung für zerfallende organische Substanzen. Es handelt sich meist um Reste abgestorbener Pflanzen und Tiere, die ein wichtiges Glied innerhalb der Nahrungskette für die Aufschließung organischen Materials durch verschiedene Destruenten darstellen. In Seen ohne Wasserbewegung sinkt dieses als Schwebstoffe vorhandene Material zu Boden.
Die Sedimente, die in Seen abgelagert werden besitzen meist einen deutlichen Anteil an organischer Substanz (i.d.R. mehr als 5 %). Man bezeichnet es auch als Seeschlamm.
Das organische Material unterliegt unterschiedlichen Fäulnisprozessen, d.h. im Ablagerungsmilieu herrschen anaerobe Verhältnisse. Je nach Zusammensetzung werden organische sowie organo-mineralische Formen unterschieden.
• Organisch (mehr als 30 Massenprozente organischer Substanz): Lebermudde - aus Algen, Torfmudde und Detritusmudde
• Organo-mineralisch (fünf bis dreißig Massenprozente organischer Substanz): Sand-, Schluff-, Ton-, Diatomeen- und Kalkmudde
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Es war also ziemlich trüb mit einer Sichtweite von ca. 1m. Die Wassertemperatur lag bei 6°C und einer maximalen Tiefe von 3,20m.
Desweiteren erbrachten wir die versprochenen Leistungen indem wir den See von Müllbelastungen beseitigten.
Hier förderten wir einiges zu Tage. Paddel, Gummistiefel, Leergut, Seile, Taucherbrillen und etliche PET-Flaschen.
Wir bedanken uns bei Herrn Bürgermeister Kretzschmar, der uns dies ermöglichte.
Nach getaner Arbeit genossen wir noch die Gulaschsuppe, die uns Jürgen Krück, Chefkoch und Wasserwachtler, als Lunchpaket mitlieferte.
Der nächste Termin steht im Sommer auf der "To-Do" Liste und wir sind alle schon ziemlich gespannt, ob die vielen Barsche schon Ihre Körpergröße verdoppelt haben.
Hier noch ein paar Impressionen.























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Tauchtauglichkeitsuntersuchung
und
Ulmener Maarreinigung
Heute war es wieder soweit. Ein Jahr ist schon wieder vergangen und somit erneut ein Termin im "Maria Hilf" Krankenhaus in Daun.
Alle unsere Taucher im Rettungsdienst mussten sich heute wieder dieser intensiven, medizinischen Prozedur unterziehen.
Von 9 Uhr bis 12 Uhr absolvierten wir alle Tests und Untersuchungen mit einer positiven Beurteilung und durften somit unsere Lizenz behalten.
Danach ging es noch schnell in die Frittenbude nach Ulmen, um die bis 12 Uhr noch top gewesen Cholesterinwerte zu kippen.
Nach Zigeunerschnitzel aus der Friteuse und fetttriefenden Pommes ging es dann zum Ulmener Maar.
In Kooperation mit dem ortsansässigen Angelverein und dem anwesenden Stadtbürgermeister Herrn Günther Wagner absolvierten alle eine beispielslose Reinigungsaktion "im und am" Gewässer,
Ca.13 Wasserwachtler
und
15 aktive des Ulmener Angelvereins
gaben heute Ihr Bestes.
5 große, blaue Müllsäcke voll mit Abfall und einiges an Metallen wurde heute an Unrat zusammengetragen.
Großes Lob an unsere Tauchjugend, die heute einen klasse Tauchgang, in einem Gewässer mit nur 1m Sichtweite und 5° Wassertemperatur, absolvierten.






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Ab heute ist es amtlich !!!
Die Ortsgemeinde Argenthal und die Verbandsgemeinde Mendig erteilten uns die Tauchgenehmigung in zwei neuen Gewässern.
Berichte über die ersten Tauchgänge folgen in Kürze.
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12.Bonner Tauchersymposium
im Biomedizinischen Zentrum der Universitätsklinik Bonn (Venusberg)
Am 11.02.2012 fand das diesjährige Tauchersymposium in Bonn statt. Tom und ich fuhren wie jedes Jahr dort hin um Neuerungen,Anregungen und medizinische Verbesserungen zu erfahren, die das Tauchen und den Rettungsdienst betrafen.
Folgende Themen wurden dieses Jahr aufgegriffen:
Ertrinkungsfälle - ein wissenschaftliches Update
Unterkühlung im Rettungsdienst - eine ernst zu nehmende Problematik
Technisches Hilfswerk und Wasserrettung
Tauchen im Alter - wo liegen die Altersgrenzen
erhöhtes Risiko beim Tauchen mit Übergewicht
Tauchen mit Potenzmittel - eine Gefahr für die Gesundheit ?
verminderte Handlungsfähigkeit unter Streß
verbesserte Versorgung von Verunfallten im/am Gewässer durch Team Resource Management
Möglichkeiten der Luftrettung bei der Eisrettung
Passform von Tauchanzügen - ein Sicherheitsaspekt ?
Tauchanzüge in der Praxis
Überleben in einer Luftblase unter Wasser
Praxis
Rettung
Algorithmus zur standardisierten Untersuchung
Atemwegsmanagement
Intraosäre Zugänge